Demenz
Demenz
Die folgenreichste und häufigste Erkrankung im Alter ist die Demenz. Da die Zahl der hochaltrigen Menschen in den nächsten Jahren deutlich ansteigt, wird auch die Zahl der demenziell Erkrankten zunehmen.
Demenz ist ein Oberbegriff für Krankheitsbilder, die mit einem Verlust von geistigen Funktionen einhergehen. Das Denken, das Erinnern, der Orientierungssinn, die Urteilsfähigkeit und das Verknüpfen von Denkinhalten sind dadurch betroffen, was dazu führt, dass der Alltag mit seinen täglichen Aktivitäten nicht mehr selbstständig bewältigt werden kann.
Viele der Demenzkranken leben in privaten Haushalten und werden von Angehörigen betreut und gepflegt. Den Angehörigen wird hierbei viel Engagement abverlangt. Für sie bedeutet dies oft Verzicht auf Freizeit, Aufgabe von Beruf oder Hobbies, weniger Kontakte mit Freunden und Bekannten. Diese schwere Aufgabe kann und muss aber niemand auf Dauer alleine erfüllen, da es auch im Sinne der Erkrankten ist, sich die eigenen Kräfte einzuteilen und frühzeitig Beratung und Entlastungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie z.B. auf folgenden Internetseiten: Bundesministerium für Gesundheit, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. oder Deutsches Grünes Kreuz.
Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet für demenzkranke Menschen und deren Angehörige eine schwierige Ausnahmesituation. Angehörige sollten sich auf eine Krankenhauseinweisung vorbereiten, indem sie bereits im Vorfeld für das Krankenhauspersonal wichtige Informationen schriftlich zusammentragen. Einen Musterinfobogen gibt es unter:
www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=37 (unter weitere Downloads).